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Das Ultimatumsspiel

darlehenGeld oder Fairneß – Sind wir rationale Wesen?

Stellen Sie sich vor, Sie nehmen gemeinsam mit einer anderen Versuchsperson an einem Experiment teil. Der andere Teilnehmer erhält 100 €, die er untereinander aufteilen soll. Wenn Sie die Aufteilung akzeptieren, erhalten beide Spieler ihren Betrag. Wenn Sie die Aufteilung hingegen verweigern, gehen beide Seiten leer aus und bekommen gar nichts.

Laut mikroökonomischer Theorie mit dem homo oeconomicus müsste der Geber den geringstmöglichen Betrag anbieten, um seinen Gewinn zu maximieren. Und Sie müssten, wenn Sie ein ausschließlich rational handelnder Mensch sind, mit jedem angebotenen Betrag einverstanden sein, da ihr Gewinn dadurch steigt. So viel zur Theorie. Ab welchem Betrag würden Sie den Handel scheitern lassen – 49, 40, 30, 20 oder erst bei 10 €?

Das „Ultimatums-Spiel“ stammt aus der Spieltheorie und wurde weltweit in Hunderten von Experimenten gespielt. Ergebnisse:  (mehr …)

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Lügen in der Politik

press conferenceWie Sie Lügner entlarven

Die Lüge ist die Schirmherrin der unfairen Rhetorik. Denn: Eine Lüge, die nicht entlarvt wird, wandelt sich in Wahrheit um. Das wissen auch Politiker. Falls sie ertappt werden: Was soll’s!

Ein Rücktritt erfolgt nur in ganz seltenen und gravierenden Fällen (Beispiele: Karl-Theodor zu Guttenberg, Christian Wulff). Schließlich ist die Lüge nichts Anderes als ein taktisches Abweichen von der erkannten Wahrheit.

Die Liste der 10 Top-Lügen aus der Politik: (mehr …)

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Das Unsicherheits-Prinzip

Chaos concept.Wie Jugendliche zu IS-Kämpfern werden

Die Jugendlichen, die sich dem „Islamistischen Staat“ anschließen, kommen aus allen Schichten. Was sie allesamt teilen: sie haben keinen bestimmten Persönlichkeitstyp, sondern empfinden in ihrem Leben Frust, Ausgegrenztheit und Minderwertigkeit, unabhängig, ob berechtigt oder nicht. Zudem sind sie nicht in der Lage,  ihr Leben selbstständig in die Hand zu nehmen. (mehr …)

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Der Keks-Test

Chocolate chip cookie on whiteWas Macht mit uns macht

In der „Keks-Studie“ von der Stanford University sollten drei Personen gleichen Geschlechts 30 Minuten lang über ein politisches Thema diskutieren. Dabei wurde jeweils eine Versuchsperson nach dem Zufallsprinzip dazu bestimmt, die Gruppendiskussion zu leiten und die anderen Teilnehmer anschließend zu bewerten. Sie erhielten also Macht. Anschließend stellte der Versuchsleiter jeder Gruppe einen Teller mit fünf Keksen auf den Tisch. (mehr …)

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